Die LASER-SPINE Therapie ist ein neuromotorisches Integrationstraining. Einfach ausgedrückt sorgt es dafür, dass die Verschaltung zwischen den Haltemuskeln der Wirbelsäule und den Körpersensoren für Gleichgewicht- und Raumwahrnehmung wieder hergestellt wird. Mit den Sensoren sind die über den Körper verteilten Signalempfänger gemeint, die beispielsweise durch Druck (Fußsohlen), Bewegung (Gleichgewichtsorgan) oder veränderte Seheindrücke (Augen) stimuliert werden und nach der Aktivierung einen Impuls an die Schaltzentrale senden. Dieser Impuls muss zentral und unter Berücksichtigung aller anderen einlaufenden Signale ausgewertet werden. Bei überschreiten bestimmter Grenzwerte, die auf eine Destabilisierung der aktuellen Raumlage hindeuten, muss es automatisch eine Muskelantwort am Halteapparat ausgelöst werden.

Wenn diese Verschaltung nicht funktioniert, kommt es immer wieder zu Problemen, die sich häufig in von der Störung weit entfernten Regionen Schmerzen niederschlagen oder zu Problemen führen, die man vordergründig gar nicht mit einer neuromotorischen Wirbelsäuleninstabilität in Verbindung bringen würde:

  • Kopfschmerzen
  • Sehstörung
  • Migräne
  • Neurodegnerative Erkrankungen (Parkinsonoid Erkrankungen, Dementielle Erkrankungen, ALS)
  • Neuropathie
  • Restless Legs
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Gelenkverschleiss in entfernten Regionen (Knie, Hüfte)
  • Aufflammen chronischer Infektionen
  • Chronic Fatigue Syndrome
  • Burnout Erkrankung
  • Depression
  • Verdauungsstörungen
  • Mehrverbrauch von Nährstoffen

 

 

Unsere Trainingstherapie berücksichtigt die Tatsache, dass es viele Patienten gibt, die - vornehmlich nach Kopf- und Nackenverletzungen - extreme Schwierigkeiten haben, die funktionelle Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen. Zum Teil sind die Patienten auch nach jahrelanger Trainingstherapie nicht in der Lage die Wirbelsäule zu stabilisieren. Oft reicht schon 'Haare-Waschen' oder 'Tassen-in-den-Schrank-räumen', um die entsprechenden Symptome auszulösen oder sehr zu verschlechtern. 

Funktionelle Stabilität klingt kompliziert, meint aber ganz einfach, dass die Wirbelsäule eben in allen denkbaren Positionen und vor allem in allen Möglichen Situationen funktionieren muss. Es reicht eben nicht, dass man einen spezifischen Muskel in noch so ausgefuchsten Maschinen oder in spezifischen Trainingsgeräten oder Trainingssituationen unter Kontrolle halten kann. Denn bei der neuromotorischen Integration geht es nicht um Kraft, es geht im Grunde einzig und allein um Kontrolle: Denn das Zusammenspiel der Muskeln muss auch funktionieren, wenn man gerade zwei Einkaufstaschen in der Hand, das Handy unter das Ohr geklemmt und gerade den Sprössling auf dem Arm hat, während man dabei ist, die Kaffeefilter oben aus dem Regal im Supermarkt zu angeln.

Wenn das tatsählich geht - dann kann man von funktioneller Stabilität sprechen!!

Wie ein Training aussehen muss, dass diese Form von Stabilität wieder herstellt, das zeigen wir Ihnen hier.

Viel Freude und viel Erfolg beim Üben!